Über uns
„wir helfen“ ist die Spendenaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ für Kinder und Jugendliche in unserer Region, die auf den Schattenseiten des Lebens stehen. „wir helfen“ möchte sie dabei unterstützen, unbeschadet groß zu werden und Lebensperspektiven zu entwickeln.
Seit der Gründung im Herbst 1998 hat der gemeinnützige Verein unter Vorsitz von Hedwig Neven DuMont jährlich ein anderes Schwerpunktthema, mit dem pro Jahr rund 150 Projekte und Initiativen aus der Region mit Spendengeldern in Höhe von bis zu 1,7 Millionen Euro unterstützt werden, die in Not geratenen Jungen und Mädchen helfend zur Seite stehen. Das aktuelle Jahresmotto lautet: „wir helfen: Kinder frühzeitig auf einen guten Weg zu bringen“.
Damit legt der Verein im aktuellen Spendenjahr den Fokus auf das Thema Prävention und unterstützt Projekte und Initiativen in Köln und der Region, die vor allem benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein gesundes, unterstützendes und sicheres Aufwachsen ermöglichen und das Risiko möglicher Gefährdungen wie Missbrauch, Vernachlässigung oder Gewalt reduzieren.
In den Jahren zuvor ging es unter anderem um Jungen und Mädchen, die seelische Unterstützung brauchen, um Kinder von suchtkranken Eltern, den Abbau von Jugendkriminalität, um gleiche Bildungschancen und um Zukunftskompetenzen. Das jährlich wechselnde Schwerpunktthema wird von der Mitgliederversammlung beschlossen, der unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von Stadtverwaltung, Parteien, Unternehmen und Kirchen angehören.
Die bis zu 300 Förder-Anträge von Trägern der (freien) Kinder- und Jugendhilfe werden im Vorstand gemeinsam mit Expertinnen und Experten beraten. Unterstützt werden vorbildliche Initiativen, die solide und nachhaltig arbeiten.
Samstags berichtet die Redaktion im „Kölner Stadt-Anzeiger“ und auf dieser Homepage, welche Initiativen gefördert werden oder künftig gefördert werden könnten. Sie klärt aber auch über die Probleme von Kindern und Jugendlichen auf und weist auf Missstände hin. Jeder dem Verein anvertraute Cent kommt zu 100 Prozent jungen Menschen in Not zugute. Der Verlag M. DuMont Schauberg übernimmt alle Kosten für die Verwaltung und Organisation.
Die Geschichte von wir helfen

Hedwig Neven DuMont
Gründerin von „wir helfen e.V.“
Foto: Stefan Worring; Kölner Stadt-Anzeiger
„Alles begann 1993 mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln, die für ihre jungen Patienten dringend ein neues Therapiehaus benötigte, für das die öffentlichen Kassen kein Geld hatten. Angeregt durch eine Ausstellung im studio dumont mit Kunstwerken dieser Jungen und Mädchen, waren viele Spender aus der Region bereit, finanziell zu helfen. Die „Villa Kunterbunt“ entstand – ein Ort, an dem Kinder heilen können.
Zur gleichen Zeit wuchs die Not der Menschen, die vor dem Krieg in Jugoslawien flohen und bei uns strandeten. Deren Kinder und alle anderen, die dringend Hilfe brauchten, gaben 1993 den Impuls, die Aktion ‚wir helfen‘ zu starten.
Wir halfen, für junge Frauen, die auf der Straße leben, eine Notschlafstelle einzurichten oder ermöglichten armen Kindern einen Urlaub. Um dieses Engagement dauerhaft sichern zu können, beschlossen wir im Herbst 1998, den Verein ‚wir helfen‘ zu gründen.
Seitdem haben wir gemeinsam mit den liebenswerten Menschen aus der Region viel erreicht, um unseren Kindern sichere Orte, Nahrung, Kleidung, Bildung, Wärme, Förderung und Unterstützung zu geben. Doch es gibt noch immer viel zu tun. Leider wächst die Zahl der Jungen und Mädchen, die keine Chance auf eine lebens- und liebenswerte Zukunft haben. Zivilgesellschaftliches Engagement ist nötiger denn je, denn während die Anzahl der hilfebedürftigen Jungen Menschen und deren Probleme ansteigt, streichen Bund, Land und Kommunen die Förderungen für die Kinder- und Jugendhilfe. Wir wollen notleidenden Jungen und Mädchen weiter ein starker Partner sein. Dafür sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen!“
Herzlichst, Ihre Hedwig Neven DuMont
Auch Sie können helfen!
Leider gibt es auch bei uns in Köln und in der Region immer mehr benachteiligte Jungen und Mädchen, die auf Hilfe angewiesen sind
